08. April 2025 | 20:44 CET
The Dark Side of X: Ali Elon and the 400 Musks
Or as I now call it:
Ali Elon and the 400 Musks
English (Original)
The Dark Side of X – or as I now call it: Ali Elon and the 400 Musks
Update:
Since January 2025, I have been targeted by over 400 fake accounts impersonating Elon Musk on X and Telegram. These accounts have exploited my trust through love scams, investment fraud, and demands for Steamcards, Applecards, and Walmart payments, resulting in documented financial losses.
I have evidence in the form of screenshots, phone numbers, and chat logs, which I would only share with the real Elon Musk or law enforcement authorities. My experience highlights a systemic issue: X and Telegram do too little to combat fake accounts and the fraudsters behind them. This raises serious concerns about user safety on these platforms.
My story is just one example of the countless scams involving fake “Elon Musks” on X and Telegram. The lack of effective measures against such fraud suggests that an investigation into X’s practices may be necessary to protect users and hold the platform accountable.
The First Fake “Elon Musk”
In January 2025, I was contacted by an account claiming to be Elon Musk. Initially skeptical, I engaged in a brief conversation. The individual invited me to Telegram, where they proposed an investment opportunity I could not afford.
When I declined, they shifted to romantic messages, which I later recognized as a manipulation tactic. A video call revealed that the person was not Elon Musk, prompting me to question their intentions. Despite my attempts to disengage, the messages continued.
Escalation of the Fraud
The situation worsened as more fake “Elon Musks” contacted me, each instructing me to block the others. Seeking help on X proved futile, as the platform appears to offer little support for victims of such scams.
By late January, another account became aggressive, pressuring me to invest sums I could not afford. I terminated contact, but the harassment persisted.
A Disturbing Turn
Another account began with romantic promises, even claiming they wanted to marry me. After an accident, they gained access to my numbers and began demanding money.
They insisted on calls, requested inappropriate images, and demanded payments including PayPal access, a Tesla membership card, Apple credit cards, and Steamcards. Under pressure, I bought Steamcards – a decision I regret.
They also hacked my account and stole funds. On March 5, 2025, I blocked them after further escalation.
A Persistent Threat
The harassment continued with multiple fake accounts, including some pretending to be authorities. One claimed to represent Interpol and attempted to extort me as well.
I reported everything to German police and US authorities, but the attacks continued.
A Call for Accountability
I do not hold the real Elon Musk responsible. He remains a personal inspiration to me.
However, the scale of fraud on X shows a serious failure to protect users. Without action, the platform risks becoming as unsafe as Telegram.
This is my warning: There is only one Elon Musk – not hundreds of impostors.
Deutsch
The Dark Side of X – oder wie ich es inzwischen nenne: Ali Elon und die 400 Musks
Update:
Seit Januar 2025 werde ich von über 400 Fake-Accounts ins Visier genommen, die sich auf X und Telegram als Elon Musk ausgeben. Diese Accounts haben mein Vertrauen durch Love Scams, Investitionsbetrug und Forderungen nach Steamcards, Apple-Karten und Walmart-Zahlungen ausgenutzt, was zu nachweisbaren finanziellen Verlusten geführt hat.
Ich habe Beweise in Form von Screenshots, Telefonnummern und Chatverläufen, die ich ausschließlich dem echten Elon Musk oder Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stellen würde. Meine Erfahrungen zeigen ein grundlegendes Problem: X und Telegram unternehmen viel zu wenig gegen Fake-Accounts und die dahinterstehenden Betrüger. Das wirft ernsthafte Fragen zur Sicherheit der Nutzer auf diesen Plattformen auf.
Meine Geschichte ist nur ein Beispiel für die unzähligen Betrugsfälle mit falschen „Elon Musks“ auf X und Telegram. Das Fehlen wirksamer Maßnahmen gegen solchen Betrug lässt darauf schließen, dass eine Untersuchung der Praktiken von X notwendig sein könnte, um Nutzer zu schützen und die Plattform zur Verantwortung zu ziehen.
Der erste Fake-„Elon Musk“
Im Januar 2025 wurde ich von einem Account kontaktiert, der behauptete, Elon Musk zu sein. Anfangs war ich skeptisch, ließ mich aber auf ein kurzes Gespräch ein. Die Person lud mich zu Telegram ein und bot mir eine Investitionsmöglichkeit an, die ich mir nicht leisten konnte.
Als ich ablehnte, wechselte die Kommunikation in romantische Nachrichten, die ich später als Manipulation erkannte. Ein Videoanruf zeigte schließlich, dass die Person nicht Elon Musk war, was mich dazu brachte, ihre Absichten zu hinterfragen. Trotz meiner Versuche, den Kontakt zu beenden, hörten die Nachrichten nicht auf.
Eskalation des Betrugs
Die Situation verschlimmerte sich, als immer mehr falsche „Elon Musks“ mich kontaktierten und mich jeweils aufforderten, die anderen zu blockieren. Hilfe auf X zu suchen war erfolglos, da die Plattform offenbar kaum Unterstützung für Opfer solcher Betrugsmaschen bietet.
Ende Januar wurde ein weiterer Account aggressiv und setzte mich unter Druck, Geld zu investieren, das ich nicht hatte. Ich brach den Kontakt ab, doch die Belästigung ging weiter.
Eine verstörende Wendung
Ein weiterer Account begann mit ähnlichen romantischen Versprechungen und behauptete sogar, mich heiraten zu wollen. Nach einem Unfall, der eine medizinische Behandlung erforderlich machte, wurde über WhatsApp mitgeteilt, dass ich nicht erreichbar sei. Dadurch erhielten sie Zugriff auf meine Telefonnummern.
Sie nutzten dies, um Geld zu fordern, riefen wiederholt an, bestanden auf Videoanrufen und verlangten schließlich unangemessene Bilder. Ich lehnte dies ab und verwies auf persönliche Grenzen, insbesondere nach einer Brustoperation im Jahr zuvor.
Sie akzeptierten dies zunächst, doch ihre Forderungen eskalierten: Zugriff auf mein PayPal-Konto, eine Tesla-Mitgliedskarte im Wert von 3.400 Dollar, eine US-Apple-Kreditkarte und Steamcards. Unter Druck kaufte ich Steamcards – eine Entscheidung, die ich bereue.
Zusätzlich wurde mein Konto gehackt und ein Guthaben gestohlen, das ich bis heute versuche zurückzuholen. Am 5. März 2025 blockierte ich den Kontakt endgültig.
Eine anhaltende Bedrohung
Die Belästigung setzte sich mit zahlreichen weiteren Fake-Accounts fort, darunter auch solche, die sich als wohltätige Organisationen oder sogar als Behörden ausgaben. Ein Account gab sich als Interpol aus und versuchte ebenfalls, mich zu erpressen.
Ich habe Anzeige bei der Polizei in Deutschland erstattet und zusätzlich eine Meldung bei US-Behörden eingereicht. Dennoch hörten die Angriffe nicht auf.
Ein Aufruf zur Verantwortung
Ich mache den echten Elon Musk nicht für diese Vorfälle verantwortlich.
Tatsächlich ist er für mich weiterhin ein Vorbild – seine Vision hat mich dazu inspiriert, Programmieren zu lernen und eigene Projekte umzusetzen.
Doch das Ausmaß des Betrugs auf X zeigt ein ernsthaftes Versagen beim Schutz der Nutzer. Ohne wirksame Maßnahmen riskiert die Plattform, denselben Ruf wie Telegram zu entwickeln.
Das ist meine Warnung: Es gibt nur einen Elon Musk – nicht hunderte Betrüger.
Ali Elon und die 400 Musks – eine Anspielung auf Ali Baba und die 40 Räuber.
Ich fürchte, dieses Problem ist noch lange nicht gelöst...