14. April 2025

17:00 CET

The Telegram Stranger Who Called Me Sunshine

English (Original)

Sometimes, the internet hands you stories that leave more than you expect. My “Elon Musk Odyssey” is full of them, but this one’s softer – and it even inspired a little melody.

It started, as it often does, through a middleman on Telegram who lured me to a guy claiming to be Elon Musk. I was shy; he was one of my first “Elons.” The usual questions came: where I’m from, if I’m married, what I do for work. I answered honestly. Why not? It’s not top-secret info.

Then came the dreaded investment pitch. I shut it down fast – I can’t afford that stuff. And, miracle of miracles, he accepted it! He kept writing, like it was no big deal. That was new.

We chatted, I sent a blurry photo of myself, and he called me beautiful. I brushed it off – I’m just a regular woman, not a model! Still, things got sweeter. I shared piano pieces I’d composed, and he said he was catching feelings. My heart did a little flip.

"Good morning, my sunshine. You brighten my thoughts."

Then, the shock: a video call, out of nowhere! I was so startled I shoved my phone under a couch cushion. But we kept talking, and eventually, I answered. It wasn’t Elon Musk. Of course not. A friendly guy looked back at me. I was so touched that I wrote a small melody for him – just for myself, but inspired by those moments.

But after a week, it fizzled out. His last message: I should install Grok. I blocked him – not out of anger, but because he never said who he really was. Still, that little melody hums in my head sometimes. Unlike the other stories, this was the only one that felt beautiful. That’s worth something, right?

Deutsch (Übersetzung)

Manchmal schreibt das Internet Geschichten, die mehr hinterlassen, als man erwartet. Meine „Elon Musk Odyssee“ ist voll davon, aber diese hier ist sanfter – und sie hat mich sogar zu einer kleinen Melodie inspiriert.

Es begann wie so oft durch einen Mittelsmann auf Telegram, der mich zu einem Typen lockte, der behauptete, Elon Musk zu sein. Ich war schüchtern; er war einer meiner ersten „Elons“. Die üblichen Fragen kamen: woher ich komme, ob ich verheiratet bin, was ich beruflich mache. Ich antwortete ehrlich. Warum auch nicht?

Dann kam das gefürchtete Investment-Angebot. Ich blockte es sofort ab – ich kann mir sowas nicht leisten. Und, Wunder über Wunder, er akzeptierte es! Er schrieb einfach weiter, als wäre es keine große Sache. Das war neu.

Wir chatteten, ich schickte ein verschwommenes Foto von mir, und er nannte mich wunderschön. Ich tat es ab – ich bin nur eine ganz normale Frau! Doch es wurde süßer. Ich teilte Klavierstücke, die ich komponiert hatte, und er sagte, er entwickle Gefühle. Mein Herz machte einen kleinen Sprung.

"Guten Morgen, mein Sonnenschein. Du erhellst meine Gedanken."

Dann der Schock: ein Videoanruf aus dem Nichts! Ich war so erschrocken, dass ich mein Handy unter ein Sofakissen schob. Aber wir redeten weiter, und schließlich nahm ich ab. Es war nicht Elon Musk. Natürlich nicht. Ein freundlicher Kerl schaute mich an. Ich war so gerührt, dass ich eine kleine Melodie für ihn schrieb – nur für mich, aber inspiriert von diesen Momenten.

Aber nach einer Woche verlief es im Sande. Seine letzte Nachricht: Ich solle Grok installieren. Ich blockierte ihn – nicht aus Wut, sondern weil er nie sagte, wer er wirklich war. Doch diese kleine Melodie summt manchmal noch in meinem Kopf. Im Gegensatz zu den anderen Geschichten fühlte sich diese als einzige schön an. Das ist doch etwas wert, oder?